Herzlich willkommen

auf der Homepage der katholischen Kirchengemeinde St. Otger in Stadtlohn.

Unsere Pfarrei kann bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken - sie wurde im Jahr 800 durch den heiligen Liudger gegründet.
Deswegen schauen wir auch mit Zuversicht in die Zukunft. Wir, das sind 15.000 Gemeindemitglieder sowie ein großes Team
von Haupt- und Ehrenamtlichen, die der Glaube an Jesus Christus motiviert, die Welt in seinem Sinne zu gestalten.
Konkrete Schritte auf diesem Weg haben wir in unserem lokalen Pastoralplan formuliert. 

Unsere Homepage soll immer aktuell bleiben. Daher freut sich das Homepageteam über Anregungen und aktuelle Informationen aus der Gemeinde. 

Viel Freude beim virtuellen Stöbern - wir freuen uns auf die persönliche Begegnung mit Ihnen!

Gemeinde-Info zur Fasten- und Osterzeit 2019

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Liebe Gemeindemitglieder!

Als ich an einem Abend nach Hause komme, sehe ich an der Straße graue Mülltonnen in einer langen Reihe, daneben einen großen Berg gelber Müllsäcke. Ein untrügliches Zeichen für das Kommen der Müllabfuhr am nächsten Morgen. Wir haben längst gelernt, unseren Abfall in Wertstoffe, kompostierbaren Biomüll, Papierabfall und Restmüll zu sortieren. Manches davon kann aufbereitet und wiederverwendet werden, anderes kommt in Deponien oder wird verbrannt. Dennoch erreichen uns immer wieder Meldungen von plastikdurchfluteten Weltmeeren; viele Tiere, vor allem Fische verenden an unserem Abfall.

Die gefüllten Säcke und Mülltonnen am Straßenrand haben meine Gedanken in die Fastenzeit geführt: sieben Wochen lang sind wir eingeladen, uns auf Ostern vorzubereiten. Sieben Wochen lang dürfen wir das Leben neu in den Blick nehmen; nicht alles als selbstverständlich hinnehmen, sondern dankbar die Gaben der Schöpfung nutzen, um zu leben; als Nahrung, als Kleidung, als nützliche Gegenstände des täglichen Gebrauchs – auch im Arbeitsleben. Das kann den Blick öffnen für vieles andere, was sich dazwischen angesammelt hat und gar nicht mehr benutzt wird.

„Und eines Tages fällt dir auf, dass du 99% davon nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck, mit leichtem Gepäck.“ (Silbermond, Leichtes Gepäck)

Was unseren Augen als Unrat auffällt und unsere Hände wegräumen können, kann Müll sein für die Restmüll- oder Wertstofftonne. Aber die Fastenzeit will uns noch auf andere Ablagerungen aufmerksam machen: darf ich es „Seelenmüll“ nennen? Vieles hat sich im Laufe des Jahres oder länger auf unsere Seele, auf meine Gottesbeziehung gelegt: Bequemlichkeit, Lustlosigkeit, Ichbezogenheit… In welcher dicken Staubschicht versinkt die Gottesbeziehung, weil sie keine Luft mehr zum Atmen hat? Diesen Müll holt keine Müllabfuhr am nächsten Morgen ab. Die Fastenzeit lädt uns ein, auch hier einen Frühjahrsputz zu halten. Körper und Geist dürfen entrümpelt werden, damit ich das Leben, den Schöpfer des Lebens und alle meine Mitgeschöpfe wieder wahrnehmen kann.

„Mach was draus: Sei Zukunft!“ lautet die diesjährige Fastenaktion von Misereor. „Mach was draus“ darf heißen: Lass die Einladung nicht achtlos an Dir vorübergehen, stell Dich der Herausforderung! Damit Dein Leben neu von Gottes Liebe und Lebensfreude gefüllt werden kann!

„Mach was draus: Sei Zukunft!“ Sieben Wochen für ein sich „neu-auf-Gott-einlassen“, für meine Lebensperspektive, und natürlich auch: für eine bessere Zukunft der ganzen Welt!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und fruchtbare Vorbereitungszeit auf Ostern!

Jürgen Lürver

NEUIGKEITEN

Einladung zum Fastenessen
Pfarrnachrichten vom 16.3-23.03.2019
Karnevalspredigt