Die Laurentiuskapelle auf Haus Hengelborg.

Das Herrenhaus der Hengelborg ist bereits 1816 abgebrannt. Die Kapelle, die in Verbindung mit einem eingeschossigen Wirtschaftsgebäude errichtet wurde, ist von sehr großer künstlerischer, bauhistorischer und stadtgeschichtlicher Bedeutung. Es handelt sich um einen einfachen Ziegelbau mit Sandsteingliederung und Dachreiter. Die Kapelle wurde im Jahr 1716/ 1717 vom Fürstbischof Franz Arnold von Metternich als Jagdkapelle erbaut. Die Weihetafel befindet sich in der Kapelle. Den saalartigen Inneneraum prägt der barocker Altar aus dem Jahr 1716. Das Altarbild zeigt das Martyrium des Hl. Laurentius es wurde von Johann Mauritz Vercruice aus Münster geschaffen. Zwei Steinfiguren: Muttergottes mit dem bekleideten Jesusknaben, hl. Josef mit dem nackten Jesusknaben, um 1720, flankieren den Altar. Zur weiteren Ausstattung gehören ein barockes Bild des Hl. Laurentius und ein Bild des Hl. Hubertus. Die Kapelle wird regelmäßig im Mai und Oktober für Marienandachten genutzt. Jährlich am 10. August wird dort mit einer Hl. Messe das Patronatsfest begangen.

(zum Link des Schützenvereins St. Laurentius Estern)